PostScript Type 1-Fonts wurden von Adobe Systems ursprünglich für PostScript-Drucker entwickelt.
PostScript Type 1-Fonts sind Konturschriften, die Zeichen (auch "Glyphen" genannt) mit Linien und kubischen Bézier-Kurven definieren. Als "Glyph" wird die Darstellung eines Zeichencodes am Bildschirm oder in gedruckter Form bezeichnet. Glyphen sind beispielsweise die Buchstaben des Alphabets oder die Symbole in einem Font wie ITC ZapfDingbats (
).
Type 1-Fonts haben die folgenden Eigenschaften:
- Sie haben eine geringere Dateigröße als TrueType-Fonts und belegen daher auch weniger Speicherplatz auf der Festplatte des Computers.
- Da es sich bei Typ 1-Fonts um Konturschriften handelt, können diese auf nahezu jede Größe skaliert werden. Sie bleiben dabei auf allen Plattformen und im Ausdruck scharf und gleichmäßig. Die Lesbarkeit bleibt sogar bei Ausdrucken mit einem kleinen Schriftgrad bei niedrig auflösenden Laser-Druckern gut.
- PostScript Type 1-Fonts sind in der Branche weit verbreitet und werden von den meisten Highend-Ausgabegeräten unterstützt, da die Mehrzahl dieser Geräte PostScript als Seitenbeschreibungssprache verwenden.
- Ein PostScript Type 1-Font wird in zwei separaten Dateien gespeichert, d. h. einer Datei zur Speicherung der Zeichenkonturen und einer anderen Datei zur Speicherung der metrischen Fontdaten. In Microsoft Windows können Sie diese Dateien an den Erweiterungen *.pfb (Printer Font Binary) zur Speicherung der Zeichenkonturen und *.pfm (Printer Font Metrics) zur Speicherung der metrischen Daten erkennen. *.pfb wird üblicherweise als Druckerschrift und *.pfm auch als Bildschirmschrift bezeichnet. Zusammen haben diese beiden Dateien jedoch eine geringere Dateigröße als der entsprechende TrueType-Font. Manchmal ist die Datei des PostScript-Fonts nur halb so groß wie die des entsprechenden TrueType-Fonts.
- Sie können einen PostScript Type 1-Font an den folgenden Symbolen erkennen:
| Symbol |
Beschreibung |
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PostScript Type 1-Font in Microsoft Windows |
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PostScript Type 1-Font in Mac OS |